Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf

Im Vorqualifizierungsjahr werden Jugendliche ohne Schulabschluss in ihrer Berufs- und Ausbildungsreife in Vollzeit gefördert und auf den Erwerb eines Bildungsabschlusses vorbereitet, der dem Hauptschulabschluss entspricht. Teilnehmen können Absolventen von Hauptschulen, SBBZ mit dem Förderschwerpunkt Lernen, SBBZ mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung, Jugendliche, die nicht in einem Berufsausbildungsverhältnis stehen, junge Menschen, die sich beruflich noch orientieren müssen und die Berufsschulpflicht noch nicht erfüllt haben.

Der Unterricht an der privaten, staatlich anerkannten Ersatzschule richtet sich nach dem speziellen Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler. Durch den hohen Anteil an praktischem Lernen können die Jugendlichen Erfahrungen in bis zu drei Berufsfeldern sammeln, zum Beispiel in den Bereichen Farb-, Metall- und Holztechnik, Ernährung und Hauswirtschaft oder Wirtschaft und Verwaltung.

Um die Schülerinnen und Schüler reif für eine Ausbildung und das Berufsleben zu machen, werden neben berufsfachlichen Kompetenzen auch lebensweltbezogene Kompetenzen, Sprach-, Rechen- und Sozialkompetenzen vermittelt. Die Jugendlichen lernen außerdem, am Computer zu arbeiten. Auf dem Unterrichtsprogramm stehen auch Veranstaltungen abseits der Schulbank, zum Beispiel Exkursionen, Aktionstage und Freizeiten.

Durch den Besuch des Vorqualifizierungsjahrs erfüllen die Schülerinnen und Schüler ihre Berufsschulpflicht, sofern sie anschließend kein Ausbildungsverhältnis eingehen. Am Ende legen die Jugendlichen eine Abschlussprüfung ab. Wenn sie zusätzlich eine zentrale Abschlussprüfung in den Fächern Deutsch und Mathematik bestehen, erwerben sie einen Bildungsabschluss, der dem Hauptschulabschluss entspricht. 


Kontakt

Martin Baur
Stv. Schulleiter Berufliche Schulen
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89518 Heidenheim
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